28. Februar 2016 Wolfgang

28 Stunden

28 Stunden sind für Viele im Winter gerade mal genug, um ordentlich auszuschlafen, etwas zu Essen und dann wieder unter die Decke zu kriechen. Diese 28 Stunden waren das genaue Gegenteil davon. Kein Drama, dafür aber in drei Akten.

1. Akt: Ochsenkopf & Rangiswanger Horn

Die Wetterprognose für Freitag hat mich den Urlaubsantrag wie von selbst ausfüllen lassen. Acht Stunden Sonne zwei Tage nach dem schneereichsten Tag des Jahres – ich bin dabei. Und so ging es mit Artur am Freitag ins Gunzesrieder Tal. Bei bestem Wetter ging es zunächst auf den Ochsenkopf. Schon beim Aufstieg wird klar, wo wir unsere Abfahrtslinie hinterlassen wollen. Gedacht – getan. Keine 45 Minuten später standen wir auf dem Rangiswanger Horn. Die Abfahrt ins Tal war leider schon sehr verspurt und viel Schnee lag nicht mehr, aber wir kamen noch gut Richtung Auto. In das stiegen wir auch gleich, denn unser nächstes Bergerlebnis wartete auf uns.

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2. Akt: Ostlerhütte / Breitenberg

Mit meinen Arbeitskollegen hatten wir vereinbart, am Freitag Abend der Ostlerhütte auf dem Breitenberg einen Besuch abzustatten. Also ging es zu Fuß über die Rodelpiste nach oben. Auf ca. 1.600 Metern lichtete sich der Nebel und wir hatten einen fulminanten Blick auf Aggenstein & Co. Anschließend gab es sehr leckeres Essen auf der Hütte, bevor das eigentliche Highlight des Abends anstand: Die Abfahrt mit dem Rodel bzw. in meinem Fall mit dem Zipfel-Racer. Die Erwartungen waren hoch, die Realität noch besser. Unten angekommen ging es dann zügig nach Hause, denn der nächste Morgen würde anstrengend werden.

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3. Akt: Krinnenspitze

Mit Artur hatte ich nämlich in einem Anflug von Hybris vereinbart, eine Skitour auf die Krinnenspitze zu machen. Los ging es am Haldensee über den wunderschönen Weg hinauf Richtung Litnisschrofen. Eine Querung später steuerten wir auf die Krinnenspitze zu, allerdings hatte der starke Wind oben einen Großteil des Schnees weg geblasen. Egal, irgendwie kamen wir herunter und nach einer kurzen Rast in der Sonne und einer kurzen Tragepassage, kam die schönste Abfahrt des Tages durch unverspurtes Gelände. Traumhaft! Leider haben wir uns einmal verzettelt und mussten ein zusätzliches Mal auffellen, ehe wir über die Skipiste wieder das Tal erreicht hatten. Drei Kilometer Langlaufen im klassischen Stil später, waren wir wieder am Auto. Prima!

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