20. August 2015 Wolfgang

#4T10HAG – Prolog

Los geht's!

Seit dem Walser Ultra Trail Anfang August habe ich auf Trailgäu nichts mehr gepostet. Dies lag aber nicht daran, dass ich keine Outdoor-Touren mehr gemacht hätte. Im Gegenteil: Ich habe viele schöne Trailrunning- und Wandertouren unternommen. Und dennoch habe ich nichts gepostet, weil die Zeit knapp war und das alles vor dem zweiten großen Projekt des Jahres (nach dem Ultra) ohnehin verblassen würde.

In einem unüberlegten Moment machte ich den Vorschlag, die zehn höchsten Gipfel des Allgäus innerhalb von fünf Tagen zu besteigen. Und ehe ich das Ganze als Schnapsidee abtun konnte, waren Artur und Ralf schon am planen: Welche Hütten zum Übernachten geeignet seien. In welcher Richtung man die Strecke ginge. Welche Gipfel echte Prüfsteine werden würden.

Die Idee entwickelte ein Momentum, das ich trotz zahlreicher Bedenken – Hüttenübernachtungen, Wetterunsicherheit, Schwierigkeit der Gipfel – nicht mehr ausbremsen wollte oder konnte. Und nachdem die Tourenplanung suggerierte, dass wir die Tour eventuell schon in vier Tagen schaffen könnten, war alsbald ein geeignetes Hashtag gefunden:‪#‎4T10HAG‬

Und so kam es wie es kommen musste: Am Abend des 20. August machten wir uns bei strömendem Regen auf den Weg nach Hinterhornbach im Lechtal. Von hier sollte sie also starten, unsere (Tor)Tour der höchsten Allgäuer. Der Regen hatte ein Einsehen mit uns und so stiegen wir trockenen Fußes zu unserem eigentlichem Startpunkt auf – dem Kaufbeurer Haus.

Die Selbstversorgerhütte liegt auf 2.005 Metern und die 900 Höhenmeter waren trotz 12 Kilo-Rucksäcke nach 1:45 Stunden erreicht. Zwei Männer aus Regensburg hatten sich dort schon häuslich niedergelassen und so gesellten wir uns dazu. Aufwärmen, Essen und Mäxle waren das Abendprogramm und um 23 Uhr ging es ins Lager.

Dieses bot uns viel Platz, war gut temperiert und die Decken waren noch neu. Keiner der Anwesenden schnarchte und ich war hundemüde. Ideale Bedingungen also um mein Hüttentrauma gleich in der ersten Nacht zu besiegen und gut erholt in die Tour zu starten. Selten sollte ich mich so täuschen.

Bilder

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Strecke

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